from: Helmut Raulien, Hohenesch 50, D-22765, Germany. Email: h.raulien@gmx.de

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Zeichen, System, Struktur

Vorbemerkung (6.12.17): Der Text ist auf den ersten Metern sehr trocken und theoretisch. Fangen Sie ruhig erstmal hier zu lesen an.

Einleitung: (22.8.17)

((6.1.18): Dies ist eine Art Notizbuch meiner Ideen zu Systemtheorie. Es ist von oben nach unten geschrieben, eine Ausnahme ist dies was hier in Klammern steht. Der Text ist also keine korrekte wissenschaftliche Arbeit. Vielleicht schreibe ich mal eine, wenn ich Zeit habe.)

Hier geht es um ein Modell der Wirklichkeit. Wenn ich schreibe, dies oder das sei so und so, dann meine ich damit nicht, dass die Wirklichkeit so ist, sondern, dass es in meiner Modellvorstellung so ist. Und das auch nur als Arbeitshypothese, welche sich ändern kann. Natürlich soll aber die Modellvorstellung möglichst gut an die Wirklichkeit angepasst werden, um dazu dienen zu können, mit der Wirklichkeit besser umgehen zu können.

Dies ist erstmal eine HTML- Version, die noch keine Zitate enthält. In einer späteren pdf- Version werde ich welche als Fußnoten einfügen. Aussagen von Peirce können Sie bequem im Commens- Dictionary aus Helsinki finden (im Internet).

Die einzigen ideologischen Voraussetzungen dieser Systemtheorie sollen Humanismus und Organismus sein, also der Anspruch, dass diese Theorie den Menschen und den Lebewesen nützlich sein soll. Statt „Organismus“ sollte es korrekt wohl „Organismenismus“ heißen (denn weder ist der Text selber ein Lebewesen, noch dreht er sich um Orgelmusik), aber das ist egal, da ich beide Wörter sowieso nicht mehr verwenden werde. Ich wollte es nur am Anfang einmal getan haben, weil ich „Humanismus“ zu eingeschränkt finde: Man möchte ja auch an die anderen Lebewesen denken.

An die nichtorganische Natur möchte man wohl auch denken, aber das Wort „Naturalismus“ ist bereits mit einer engeren Bedeutung besetzt, außerdem hat die inorganische Natur ihre eigenen, zwingenden Gesetze, die (effektkausalen) Naturgesetze, und wäre also ziemlich unempfänglich für unser (finalkausales) Wohlwollen ihr gegenüber.

„Humanismus“ erwähne ich insbesondere deswegen, weil Niklas Luhmann, der vielleicht bedeutendste Theoretiker sozialer Systeme, sich mal als „Antihumanisten“ bezeichnet hat, was ich nicht verstehe, denn er hat ja Bücher geschrieben, die den Menschen etwas erklären, also nützlich für sie sind.

Ich denke, jede Wissenschaft ist humanistisch, denn Wissen ist ja nützlich für den Menschen, der etwas weiß. Es mag zwar auch unnützes Wissen geben, aber schädlich kann Wissen nur sein, wenn es unnütz ist, und Speicherplatz im Gehirn blockiert. Ich vermute aber, dass im Gehirn so viel ungenutzter Speicherplatz zur Verfügung steht, dass das keine Rolle spielt.

Man kann natürlich einwenden, es gäbe auch falsches Wissen, aber ich denke, das ist definitionsgemäß kein Wissen. Damit kann man einwenden, dass man nie etwas ganz oder sicher wissen kann, dass es also gar kein Wissen gibt. Dieses Argument führt aber zu nichts, denn man kann nur mit dem arbeiten, was man hat, und sei es unvollkommen. Wenn man sich zu 97 Prozent (Zahl verhandelbar) über etwas sicher ist, sollte man das ruhig als „Wissen“ abspeichern, finde ich, sich aber immer dessen bewusst sein, dass jedes Wissen möglicherweise später revidiert, erweitert, modifiziert, sogar falsifiziert werden kann.

Außerdem kann man einwenden, dass es Wissen gibt, das zu gefährlichen Technologien führen kann. Die Welt war schon mehrmals am Rande eines Atomkriegs. Hätten die Wissenschaftler, die die Möglichkeit der Kernspaltung entdeckt haben, dieses Wissen geheim halten sollen?

Ich vermute, dass intelligente Maschinen eine Gefahr darstellen. Deshalb werde ich versuchen, das Thema der künstlichen Intelligenz soweit wie möglich auszublenden.

Meine Systemtheorie hat zwei Besonderheiten: Erstens basiert sie auf der Kategorientheorie von Charles Sanders Peirce. Es gibt drei Kategorien, die „Erstheit, Zweitheit, Drittheit“, oder einfach „1., 2., 3.“ heißen.

Zweitens betrachte ich nicht nur einen Schnappschuss eines Systems, sondern dessen ganze Geschichte. Ich sage also nicht: „Ein System besteht aus Elementen und deren Beziehungen untereinander“, das wäre ein Schnappschuss, eine Momentaufnahme.

Stattdessen betrachte ich ein System von seiner Entstehung bis zu seinem Ende oder bis zu seinem aktuellen Zustand. Es hat Raum und Zeit, und besteht aus Ereignissen (Erstheit), Gegenständen (Zweitheit) und Struktur (Drittheit). Die kategoriale Einteilung in „Erstheit, Zweitheit, Drittheit“ erkläre ich später.

Alle drei verändern sich: Ereignisse sind sowieso eher kurzlebig, Gegenstände kommen, gehen, wandeln sich, bei Struktur ist noch nicht klar, was das ist. Sie wandelt sich meist auch. Möglicherweise gibt es aber einen Teil der Struktur, der das System von seinem Anfang bis zu seinem Ende begleitet, und es auf irgendeine Weise überhaupt erst zu dem System macht, das es ist.

Den Systembegriff versuche ich so weit wie möglich zu fassen, indem ich erst mal versuche, alles als Systeme zu sehen. Systeme, in denen nichts passiert, sind eben sehr einfache. Die Beziehungen eines Systems zu seiner Umwelt sind also stets Beziehungen zwischen Systemen.

Es gibt dabei verschiedene Arten von Hierarchien, also Arten der Über- und Unterordnungen der Systeme zueinander. Stanley N. Salthe unterscheidet zwischen kompositionaler Hierarchie („A ist ein Teil von B“), und Subsumptionshierarchie (A ist eine Art B“). (Paper: „Salthe´12Axiomathes“)

Ich versuche, anhand der Peirce- Kategorien drei Arten von Systemhierarchien darzustellen. Diese Arten sind Idealformen, keine realen Klassen, da es Mischformen gibt.

In Systemtheorien geht es meist in erster Linie um die Beziehung zwischen einem System und dessen Umwelt. Der Umweltgedanke wurde von Uexküll entwickelt, der sich mit dem Lebewesen als Subjekt und dessen Umwelt beschäftigt hat. Bei Niklas Luhmann ist die Abgrenzung zur Umwelt ausschlaggebend für ein System. Die Grundlage dafür ist die mathematische Theorie der Unterscheidung (Distinction) von George Spencer-Brown (Buch: „Laws of Form“).

Unter Umwelt ist nicht die Umgebung an sich zu verstehen- In der Philosophie ist das „Ding an sich“ ja sowieso etwas problematisches, und wird zu Recht angezweifelt.

Ist „Umwelt“ also verschieden für jedes System? Ist es die wahre Umgebung, von jedem System mit dem ihm eigenen Filter wahrgenommen? Oder ist die Umwelt das subjektive Bild, das ein System sich von der objektiv nicht beschreibbaren Umgebung macht? „Umwelt“ ist jedenfalls ein schwieriges Konzept.

Ich mache es mir nun etwas einfacher, indem ich erst mal (arbeitshypothetisch) annehme, dass alles aus Systemen besteht. Insofern muss ich den Begriff „Umwelt“ gar nicht verwenden, sondern betrachte lieber die Wechselwirkungen zwischen Systemen.

Oft wird auch von geschlossenem versus offenem System gesprochen. Was aber ist ein geschlossenes System? Eins, aus dem keine Materie entweicht, und in das auch keine eindringt? In der Thermodynamik ist das die Definition. Oder soll auch keine Energie ausgetauscht werden? Etwa auch keine Information? In letzterem Fall könnte man aber gar nicht wissen, dass dieses System überhaupt existiert. „Geschlossenes System“ ist also ebenfalls ein problematischer Begriff. Ich verwende den Begriff der „kausalen Geschlossenheit“ eines Systems. Kausalität ist auch ein wichtiges Thema in meinem Text. Ich denke, es gibt (gemäß den Kategorien) drei Arten von Kausalität.

Wechselwirkungen basieren auf Beziehungen. Was für Beziehungen kann es nun geben zwischen zwei Systemen? Harmonie und Hierarchie?

Harmonie, denke ich, bedeutet, dass die zwei Systeme auf irgendeine Weise ein gemeinsames System bilden. Das ist schön, ist dann auf dieser Ebene aber keine Beziehung zwischen zwei Systemen mehr. Wir müssen uns also vornehmlich mit dem Thema Systemhierarchien beschäftigen.

Dem Autonomiestreben eines klugen und seelisch gesunden Menschen widerstrebt es allerdings, sich als Teil eines Systems, oder einer Hierarchie unterworfen, zu sehen. Ich kann dazu nur sagen: Es ist jedoch notwendig, seine Feinde zu kennen. Möglicherweise ist es beispielsweise gut, wenn eine Gesellschaft es gerade vermeidet, zu sehr zu einem System zu werden. In der Demokratie ist z.B. das Dogma Gewaltenteilung eine Forderung zur Systembeschränkung, denke ich.

Meiner Ansicht nach gibt es drei Grundformen von Hierarchie: Komposition oder Inklusion, Macht oder Einflussnahme, Subsummierung oder Klassifikation. Sie entsprechen den drei Kategorien von Peirce. Mit denen müssen wir uns jetzt erstmal beschäftigen.

Die drei Kategorien, das Systemjetzt (23.8.17)

Unter die Erstheit fällt etwas, das für sich alleine steht, Zweitheit bedeutet etwas zweites, das mit dem ersten reagiert, und Drittheit die Vermittlung zwischen den ersten beiden. Peirce nennt die Kategorien auch „Quality, Reaction, Mediation“.

Man kann nun berechtigterweise einwenden: Es gibt doch nichts erstes, außer vielleicht dem Urknall. Alles hat Ursachen, auch die Spontanität und die Qualität, die etwas hat. Die Wirklichkeit ist ein verstricktes Gebilde, ohne Anfang. Auch ein System ist ein verstricktes Gebilde.

Dazu ist es hilfreich, zwischen dem System und dem Jetzt des Systems zu unterscheiden. Alles was passiert, passiert immer nur in der Gegenwart: Es gibt nur eine Vergangenheit, sie ist unabänderlich, statisch. Ebenfalls wird es nur eine Zukunft geben. Man kann sie zwar jetzt beeinflussen, es wird sich aber immer jeweils nur eine von mehreren Möglichkeiten manifestieren. Ich denke, das Systemjetzt eines Menschen könnte man als sein Ich bezeichnen.

Aus der Perspektive der Gegenwart, des Systemjetztes, fällt nun alles jeweils unter eine der drei Kategorien. Unter Erstheit fällt alles, was quasi alleine auftaucht, was aus der Vergangenheit stammt, und in der Gegenwart erscheint. Dies ist insbesondere das sogenannte Zeichen. Sein Erscheinen ist ein Ereignis.

Zur Zweitheit zählt aus der Perspektive des Jetztes ein Gegenstand, der nach dem Erscheinen des Zeichens zum Objekt wird. In der Gegenwart wird wegen dem Zeichen, dem Ereignis, ein Gegenstand plötzlich zum Objekt. Dieses Objekt wird jetzt durch dieses Ereignis beeinflusst, und bleibt erstmal so. Es hat eine gewisse Permanenz, die sich in die Zukunft erstreckt. Ein solches Objekt kann auch etwas immaterielles sein, z.B. etwas aus der Erinnerung hervorgeholtes.

Die Drittheit ist nun das, was aus dieser Reaktion herauskommt, das Resultat. In unserem Geist ist es die Vorstellung (Peirce: „Interpretant“), die wir nun aufgrund des Zeichens von diesem Objekt haben und behalten, in der Natur ist es ein Resultat, das in die Zukunft reicht, und dessen Ursache aus der Vergangenheit stammt.

Man kann nun also sagen: Die erste Kategorie verbindet Vergangenheit mit Gegenwart, die zweite Gegenwart mit Zukunft, und die dritte Vergangenheit mit Zukunft. All dies aus der Perspektive des Systemjetztes:

1.: Ein Zeichen erscheint aus der Vergangenheit in der Gegenwart,

2.: Es passt zu einem Gegenstand, der dadurch in der Gegenwart zu einem Objekt wird, und dies auch in der nahen Zukunft bleibt,

3.: Dass Zeichen und Objekt zusammenpassen, hat einen Grund (eine Kausalität) in der Vergangenheit, und hat (auch kausal) ein Resultat zur Folge, das in die Zukunft reicht.

Das, was passiert, ist das Systemjetzt, und das Systemjetzt ist nichts anderes als das, was passiert. Es ist der Zeichenprozess in einem weiten Sinne, denn auch in der nichtorganischen Natur passiert etwas. Diesen „weiten Sinn“ nennt man „Pansemiotik“. Weil Zeichenprozesse Tätigkeiten des Geistes sind, hat in diesem Sinne auch die nichtorganische Natur einen Geist. Peirce nannte ihn „Quasi- mind of the universe“, und die Gesamtheit allen Geistes „Phaneron“. Auch die Materie gehört für Peirce zum Geist, sie ist „effete mind“, geschwächter, träger Geist. Peirce war also kein Materie- Geist- Dualist, sondern ein Geist- Monist.

Wir haben eben die Möglichkeit kennengelernt, zu sehen von welcher Kategorie etwas ist, anhand zwischen welchen beiden der drei Zeiten (Vergangenheit, Gegenwart, Zukunft) es angesiedelt ist. Es gibt nun noch eine zweite Methode:

Eine Erstheit besteht nur aus sich selbst, eine Zweitheit besteht aus zwei Teilen: Erstheit der Zweitheit (2.1.) und Zweitheit der Zweitheit (2.2.). Eine Drittheit besteht aus drei Teilen: (3.1.), (3.2.), (3.3.). Ich kann das jedoch erst später genau erläutern, weil wir jetzt noch gar nicht wissen, was „aus etwas bestehen“ bedeutet. Wir sprechen dabei über Komposition, eine Art Systemhierarchie, siehe nächstes Kapitel.

Verlassen wir nun die Perspektive des Systemjetztes, und wenden wir uns dem System zu. Es besteht aus den Bestandteilen, die es hat und in seiner Geschichte hatte. Viele davon sind vielleicht erst ein paarmal, nur einmal, oder noch nie von dem hindurchgelaufenen Jetzt aufgerufen worden. Auch im Jetzt kann das gesamte System inaktiv sein, z.B., wenn wir traumlos schlafen, unser Geist. Dann kann man eigentlich gar nicht von einem „Jetzt“ sprechen.

System und Systemhierarchien (25.8.17)

Ich denke, dass die Bestandteile eines Systems in drei Klassen aufgeteilt werden können, und zwar anhand ihrer Fähigkeit, im Zeichenprozess (im Jetzt) entweder ein Zeichen, ein Objekt, oder einen Interpretanten (ein Resultat mit einem Grund) zu bilden. Ich denke momentan, es sind Ereignisse, Gegenstände, Strukturelemente (Relationen, also Beziehungen).

Um zu verstehen, was Struktur ist, ist es nötig, die verschiedenen Arten von Relationen, also Beziehungen zu analysieren, und dazu erstmal zu klassifizieren. Beziehungen, auch wechselseitige, basieren auf Hierarchien. Die Struktur eines Systems besteht also aus dem Hierachiemuster seiner Untersysteme zueinander. Untersysteme sind dabei alles: Ereignisse, Gegenstände, Hierarchien bzw. Relationen selbst. So eine Schleifensituation (re- entry), dass etwas Teil von sich selbst ist, ist typisch für eine besondere Hierarchie, die „funktionale Komposition“, siehe später.

Zeichen, Objekt und Interpretant treten nur gemeinsam als Triade auf, im Jetzt. Auch Ereignisse, Gegenstände, Relationen sind alleine nicht vorstellbar. In jedem Ereignis ist mindestens ein Gegenstand involviert, ein Gegenstand „steht entgegen“, das ist ein Ereignis (denn ein „Ding an sich“ gibt es nicht), und ohne Beziehung, Relation, funktioniert nichts, und Relation bezieht sich auf Gegenstände und Ereignisse.

Wie kann man also von drei Klassen sprechen, also von Mengengrenzen, die diese Teile voneinander trennen, wenn sie in Wirklichkeit untrennbar sind?

Es ist eben eine besondere Form der Klassifizierung: Eine ideelle Klassifizierung. Klassifizierung ist eine Art der Systemhierarchie, und ideelle Klassifizierung eine (abklassifizierte) Unterart davon. Nun müssen wir uns aber wirklich erstmal mit Systemhierarchien beschäftigen. Welche Arten von Systemhierarchie gibt es?

Dies ist eine Frage nach der Einteilung, der Klassifikation. Klassifikation ist selber eine Art Systemhierarchie. Es gibt die drei Klassen Komposition, Macht, Klassifikation.

-- Komposition ist von der Kategorie her eine Erstheit. Wie kann das sein? Zu einer Hierarchie gehören doch mindestens zwei? Es kann sein, weil das Verhältnis, z.B. „A besteht aus B und C“ aus jeder Perspektive dasselbe ist. Wenn etwas aus Teilen besteht, ist das ein Fakt, der derselbe ist, und gleich aussieht, egal ob aus der Perspektive von A, B, oder C.

Auch nach der Zeiten- Analyse ist Komposition Erstheit: Sie ist eine Verbindung von Vergangenheit und Gegenwart. Es wurde in der Vergangenheit etwas zusammengesetzt, oder hat sich aufgeteilt, und sieht nun in der Gegenwart so aus, wie es aussieht.

Es gibt nun drei Klassen der Komposition, also drei Arten, wie etwas aus Teilen bestehen kann: Komposition aus Eigenschaften, räumliche und funktionale Komposition. Diese Art der Hierarchieklassifikation (die sich auch auf die anderen beiden Arten von Hierarchie bezieht) behandle ich später. Sie ist möglicherweise ähnlich der Peirceschen Klassifikation der Zeichen.

-- Macht ist, kategoriell gesehen, eine Zweitheit. Ein Machtverhältnis wird von dem System, das Macht ausübt, ganz anders wahrgenommen, als von dem, auf das die Macht wirkt. Diese beiden Perspektiven sind die Erstheit der Zweitheit und die Zweitheit der Zweitheit. Eine Drittheit gibt es hier nicht, denn das wäre eine Mediation, eine Vermittlung zwischen diesen Perspektiven. Eine solche Vermittlung würde aber das Machtverhältnis aufheben. Auch ist die Basis jeder Vermittlung ein Streben nach Einvernehmen und Gerechtigkeit. Macht ist jedoch niemals einvernehmlich oder gerecht (Ich spreche hier von echter Macht, nicht von einem Rollenspiel).

Zwischen welchen beiden der drei Zeiten steht die Macht? Sie wird in der Gegenwart ausgeübt, und hat Folgen in der Zukunft. Auch die Zeiten- Analysemethode bestätigt also die Kategorie 2.

Die drei Klassen der Macht könnten so etwas sein wie: Kompetenz, Zwang, Manipulation.

-- Klassifikation ist kategoriell eine Drittheit. Die Erstheit dieser Drittheit besteht aus den Eigenschaften des klassifizierten Systems, die es klassifizierbar machen. Die Zweitheit der Drittheit besteht aus den Merkmalen des übergeordneten Systems, die zeigen, dass die klassifizierten Systeme Arten von ihm sind. Die Drittheit der Drittheit ist die Perspektive desjenigen, der die Klassifikation vornimmt, oder eine einvernehmliche Perspektive des klassifizierten und des übergeordneten Systems. In jedem Fall ist sie die Vermittlung (Mediation) zwischen den beiden ersten Perspektiven.

Auch nach der Zeiten- Analyse ist Klassifikation von der dritten Kategorie: Der Grund für sie liegt in der Vergangenheit, und ihre Konsequenz erstreckt sich in die Zukunft. Beispielsweise ist der Grund für die Klassen Mensch und Schimpanse eine Entstehung dieser Arten in der Vergangenheit, und auch in Zukunft werden sie zwei verschiedene Arten bleiben.

Welche die drei Klassen der Klassifikation sind, weiß ich noch nicht. Auf jeden Fall gibt es einen Unterschied zwischen ideeller und realer Klassifikation: Mensch und Schimpanse sind reale Klassen, man kann niemals beides sein. Meine Unterteilung der Systemhierarchien ist eine ideelle Klassifikation: Reale Hierarchien sind Mischformen aller drei. Die drei Systemhierarchie- Klassen sind so etwas wie drei Dimensionen, die einen Raum bilden, und irgendeine reale Hierarchie, also ein Beziehungsmuster zweier Systeme zueinander, ist ein Gebilde in diesem Raum.

Vielleicht sind die drei Klassen der Klassifikation: Ideelle, reale und argumentative Klassifikation. Letztere könnte so etwas sein wie z.B. sinnvoll und einvernehmlich ausgehandelte Arbeitsteilung.

Beziehungen auf derselben Ebene, Strukturkoppelung (2.9.17)

Bisher habe ich Beziehungen mit Hierarchien gleichgesetzt, das will ich nun berichtigen. Systeme, die in keinerlei Hierarchie zueinander stehen, können auch Beziehungen miteinander haben. Dazu ist es notwendig, dass sie gemeinsame Strukturelemente haben, die sie auch benutzen. Diese gemeinsame Struktur ist Teil eines hierarchisch übergeordneten Systems. Es kann sich dabei z.B. um gemeinsame Codes, Werte, Instinkte, Eigenschaften, Zwänge, Bedürfnisse, Wünsche, oder was auch immer, handeln. In jedem Fall sind es Gemeinsamkeiten.

Gemeinsamkeit bedeutet die Zugehörigkeit zu einer Gruppe oder Klasse, und das bedeutet, dass es ein übergeordnetes System gibt, von dem die gleichberechtigten Systeme Untersysteme sind. Die jeweiligen Hierarchien zwischen dem einzelnen Untersystem und dem Obersystem sind Beziehungen, und die Beziehungen zwischen den gleichberechtigten Systemen sind Beziehungen zwischen diesen Beziehungen, also Beziehungen zweiter Ordnung.

Das übergeordnete System kann Millionen Jahre alt sein, oder auch Milliarden, es kann das Universum selbst sein, es kann aber auch eine Sekunde alt sein, wenn es erst während der Kommunikation erschaffen wird.

Der Begriff „Strukturkoppelung“ stammt von Humberto Maturana.

Was unterliegt den Kategorien? (18.9.17)

Eigentlich sollen Kategorien ja Ordnungsbegriffe sein, denen alles Seiende unterliegt. Bedeutet das nun, dass alles anhand der Kategorien klassifizierbar sei? Offensichtlich nicht, denn man kann wohl kaum Dinge und Lebewesen nach den Kategorien ordnen. Es gibt beispielsweise drei Klassen von Säugetieren: Welche, die Eier legen wie das Australische Schnabeltier; Beuteltiere; Plazentatiere. Diesen drei Klassen nun die drei Peirce- Kategorien zuzuordnen wäre jedoch an den Haaren herbeigezogen.

Ich vermute, dass nicht Gegenstände, sondern Beziehungen kategorisierbar sind, und auch nur die Beziehungen erster Ordnung: Das sind die Hierarchien, also die vertikalen Relationen. Die horizontalen Relationen, also die strukturgekoppelten Beziehungen auf selber Ebene zwischen Beziehungen erster Ordnung, sind nicht untereinander nach den Kategorien klassifizierbar.

Komposition und Klassifikation, Macht (22.9.17)

Komposition (Erstheit) und Klassifikation (Drittheit) haben mehr miteinander gemeinsam, als jede der zwei mit Macht. Das liegt daran, dass Macht Zweitheit ist, und somit eine Verbindung zwischen Gegenwart und Zukunft. Der reinen Macht fehlt also, anders als den anderen beiden, der Vergangenheitsaspekt. Deshalb ist reine Macht (also Macht, die nicht mit Komposition oder Klassifikation einhergeht) weitgehend nichtkausal. Laut Peirce ist ein kennzeichnender Aspekt der Zweitheit „brute force“, also rohe Kraft.

Malt man ein Hierarchiemuster als ein Cluster mit beschrifteten Kreisen, die die Systeme darstellen, und Pfeilen, die diese verbinden, so kann ein Machtcluster wohl jede beliebige Form annehmen, auch mit gegenläufigen Pfeilen.

Sowohl bei Komposition, als auch bei Klassifikation ergibt sich hingegen ein Baumdiagramm. Bei der Komposition besteht beispielsweise ein Auto aus Karosserie, Fahrgestell, Antrieb etc. Der Antrieb besteht aus Motor und Getriebe, das Getriebe aus Gehäuse, Zahnradwellen etc., eine Zahnradwelle aus Welle, Lagern, Zahnrädern, Schaltringen. Bei der Klassifikation ergibt sich z.B. ein Stammbaum der Tierarten. Was ist nun der Unterschied zwischen Komposition und Klassifikation?

Betrachtet man Systeme auf gleicher Ebene, so denkt man bei Komposition eher an ein „Und“: Ein Auto besteht aus Karosserie und Fahrgestell und Motor, und, und, und. Bei der Klassifikation ist es eher ein „Entweder oder“: Ein Säugetier ist entweder ein Eierleger, oder ein Beuteltier, oder ein Plazentatier.

Die Abfolge der Ebenen ist bei der Komposition andersherum als bei der Klassifikation: Bei der Komposition befindet sich unten am Stamm des Baumdiagramms die Ebene mit der größten Komplexität: Ein Auto besteht aus mehr Teilen als ein Zahnrad.

Bei der Klassifikation befindet sich die Ebene mit der größten Komplexität an den Zweigspitzen des Baumes: Um eine Maus zu beschreiben, muss man mehr Informationen liefern, als um ein Wirbeltier zu beschreiben.

Siehe hierzu das Paper von Stanley N. Salthe: „Salthe ´12 Axiomathes“.

Man könnte nun sagen: Komposition ist die Zusammengehörigkeit realer Teile, während Klassifikation nur die Betrachtung von Begriffen ist. Aber ist das so? Es ist ja nicht nur der Biologe, z.B. Linne, der die Tierarten klassifiziert. Es ist auch die Natur selber: Eine Maus säugt ja tatsächlich ihre Kinder, ist also tatsächlich ein Säugetier, nicht nur als Folge der menschlichen Begrifflichkeit.

Weil Komposition und Klassifikation gegenläufige Baumstrukturen bilden, oder anders gesagt, die eine Hierarchie der anderen entgegengerichtet ist, können beide Hierarchieformen nie einen gemeinsamen Baum bilden. Wenn also in einer Kompositionshierarchie eine Klassifikation erscheint, dann meist nur in einer Ebene. Auch in einer Klassifikationshierarchie erscheint jegliche Komposition meist nur in einer Ebene.

Nehmen wir als Beispiel die Lebensweise der Ameisen: Eine Superkolonie besteht aus Kolonien, eine Kolonie besteht aus Bauwerken und einer Menge Ameisen, die Menge der Ameisen einer Kolonie besteht aus Ameisengruppen verschiedener Kasten (Königin, Arbeiterinnen, Männchen). Die Gruppe der Arbeiterinnen besteht aus Arbeiterinnen. Eine Arbeiterin besteht aus Organen, ein Organ aus Zellen, usw. Die Kasten sind nicht nur Teile im Sinne dieser Kompositionshierarchie, sondern auch Klassen. Diese Klassen sind aber nicht in die Baumstruktur einer Klassifikationshierarchie eingebettet: Wohl ist eine Arbeiterin eine Art Ameise, aber eins ihrer Organe ist keine Art Arbeiterin, und eine Ameise ist keine Art Ameisenkolonie.

Ein Klassifikationsbaum der Ameisen würde eher so aussehen: Insekten teilen sich auf in die Klassen Hautflügler und andere, Hautflügler in Ameisen, Bienen, andere. Ameisen haben die Klassen Rote Waldameisen, Blattschneideameisen, andere. Bei Roten Waldameisen gibt es die Kasten Königin, Arbeiterinnen, Männchen. Diese Klassen arbeiten zusammen, bilden also eine funktionale Komposition. Dies ist aber nur so auf dieser Ebene der Klassifikation: Rote Waldameisen arbeiten nicht mit Blattschneiderameisen zusammen.

Allerdings gibt es Termiten, deren Soldaten verschieden aussehen, und diese verschiedenen Soldaten arbeiten wohl auch zusammen. Aus dieser Überlegung stammt das Wörtchen „meist“ drei Absätze oben. Ausnahmen bestätigen die Regel.

Die möglichen Zusammenwirkungen der Machthierarchie mit Komposition und Klassifikation sind vermutlich extrem vielfältig. Hier eröffnet sich ein weites Feld der Analyse in Soziologie und Politik, worauf wir uns schon freuen können.

Zur kategorialen Analyse der Beziehungen erster Ordnung (29.9.17)

Die Beziehungen erster Ordnung sind: Komposition (Erstheit), Macht (Zweitheit), Klassifikation (Drittheit). Alle drei kann man hinsichtlich ihrer Kategorialität analysieren. Als Analysewerkzeuge eignen sich nur Komposition und Klassifikation. Man kann also fragen: Wie ist Komposition (oder Macht, oder Klassifikation) kategorial komponiert? Wie ist sie kategorial klassifiziert?

Macht (in ihrer Reinform) kann kein Analysewerkzeug sein, weil ihr als Zweitheit der Vergangenheitsaspekt fehlt, sie somit nichtkausal ist, Analyse jedoch nach Kausalität fragt.

Das Analysewerkzeug Komposition liefert folgende Ergebnisse: Eine Erstheit besteht nur aus sich selber, eine Zweitheit besteht aus Erstheit der Zweitheit und Zweitheit der Zweitheit, eine Drittheit besteht aus Erstheit der Drittheit, Zweitheit der Drittheit und Drittheit der Drittheit.

Entsprechend kann man auch diese sekundären Zweit- und Drittheiten weiter zerlegen, deren Teile wiederum, bis in alle Ewigkeit:

(1.), (2.), (3.)

(1.), (2.1.), (2.2.), (3.1.), (3.2.), (3.3.)

(1.), (2.1.), (2.2.1.), (2.2.2.), (3.1.), (3.2.1.), (3.2.2.), (3.3.1.), (3.3.2.), (3.3.3.)

Und so weiter.

Mit dem Analysewerkzeug Klassifikation sieht es anders aus: Alles hat hier drei kategoriale Klassen, auch Erstheiten und Zweitheiten. Siehe dazu als Beispiel die Zeichenklassen von Peirce.

(1.), (2.), (3.)

(1.1.), (1.2.), (1.3.), (2.1.), (2.2.), (2.3.), (3.1.), (3.2.), (3.3.)

Und so weiter.

(22.10.17) Ich denke, um Klassifikation von Komposition besser zu unterscheiden, werde ich dabei den Punkt mit einem Schrägstrich ersetzen: (1/1), (1/2), (1/3).

Komposition (22.10.17)

Im Sinne des vorigen Kapitels fragen wir: Wie ist Komposition komponiert? Wie ist sie klassifiziert?

Komponiert ist sie gar nicht, bzw. nur aus sich selbst. Darum habe ich sie als Erstheit bezeichnet. Der Fakt der Komposition ist derselbe aus der Perspektive eines Untersystems wie aus der des Obersystems. Man kann allerdings sagen, dass ein Untersystem nicht immer weiß, in welchen Zusammenhängen es drinsteckt. Dies gilt besonders für einen Menschen in der digitalen Unübersichtlichkeit. Die Perspektive ist dann defizitär, jedoch nicht qualitativ anders. Es gibt keinen Widerspruch, der sich nicht durch Aufklärung lösen würde.

Klassifiziert ist die Komposition in: (1/1): Komposition aus Eigenschaften, (1/2): Räumliche Komposition, (1/3): Funktionale Komposition.

Diese drei Klassen beschreiben in ihrer Abfolge eine Evolution von sehr einfachen Systemen (Dingen) hin zu komplexen Systemen. Diese Evolution ist eine des Geistes. Dinge sind die Summe ihrer Eigenschaften (Qualitäten- Erinnern wir uns an die Peircesche Bezeichnung der Kategorien: Quality, reaction, mediation). Nehmen diese Eigenschaften nun verschiedene Räume ein, reagieren sie also mit Aufteilung, Grenzbildung (reaction), bildet sich eine räumliche Komposition. Greifen sie nun in den Raum hinaus, jenseits der Grenzen des Dinges, überwinden sie also die Räumlichkeit, vermittelt (mediation) durch Geist, bildet sich eine funktionale Komposition.

--(1/1): Komposition aus Eigenschaften: Ein Ding ist die Summe seiner Eigenschaften, seiner Bedingungen. Diese sind kategorial komponiert aus: (1.): Material, (2.): Form, (3.): Funktion. Ein Tisch darf nicht aus Schaumgummi sein, damit er nicht zusammenfällt wenn man etwas drauflegt. Er muss auch eine gewisse Form haben, z.B. eine einigermaßen ebene Oberfläche. Ein eckiger Steinblock, der eben aus einem schmelzenden Gletscher aufgetaucht ist, ist ein eckiger Steinblock. Setzen sich nun einige Neandertaler an diesen Steinblock, packen ihre Mammutbrötchen aus und legen sie drauf um sie zu essen, ist der eckige Steinblock wegen dieser Funktion ab sofort ein Tisch.

Ich denke also, Material und Form sind nicht, wie Aristoteles gesagt hat, Gründe (causae), sondern Bedingungen. Die dritte Bedingung für ein Ding ist die Funktion. Es müssen keine Neandertaler oder andere Lebewesen sein, die diese Funktion definieren. Es kann auch die nichtorganische Natur sein, für die z.B. ein Atom eine Funktion hat.

Funktion ist bereits mit Geist behaftet. Ich würde sagen, diese Drittheit der Erstheit ist eine schwache Emergenz des Geistes, und in der funktionalen Komposition, der eigentlichen Drittheit, ist es seine starke Emergenz - Siehe die Theorie der (schwachen und starken) Emergenz, die ich an dieser Stelle aber nicht erkläre.

--(1/2): Räumliche Komposition: Bei der Komposition eines Obersystems aus Eigenschaften (1/1) und der funktionalen Komposition (1/3) ist nicht die Rede von einer Matrix, in die das System eingebettet ist. Sowohl Eigenschaften wie auch Funktionen kommen ja aus dem System selbst. Anders bei der räumlichen Komposition: Hier spielt der Raum eine Rolle, also etwas dem System übergeordnetes, in das es eingebettet ist. „Raum“ kann auch eine Metapher sein für etwas anderes als Raum, beispielsweise wenn man sagt: Eine Woche besteht aus sieben Tagen. Da geht es um die Zeit, einen „Zeitraum“. Ein Lied besteht aus Strophen (Zeitraum), eine Tagesordnung aus Punkten (Themenraum), ein besonderes Lichtspektrum aus Farben (Farbskala).

Kennzeichnend für die räumliche Komposition ist, dass man eine Grenze um das Obersystem ziehen kann, innerhalb derer sich die Teilsysteme befinden. Diese berühren einander. Die Mengenlehre ist anwendbar: Eine Menge besteht aus Teilmengen.

Was wäre nun eine rein räumliche Komposition? Betrachten wir einen Sack Bohnen: Zwischen dem Sack und den Bohnen besteht außer der räumlichen auch eine funktionale Komposition, denn der Sack hält die Bohnen zusammen. Zwischen den Bohnen besteht eine einigermaßen reine räumliche Komposition: Man kann zwar sagen: Sie stützen sich aneinander ab, aber würde man einige Bohnen herausnehmen, wäre es danach immer noch ein Sack Bohnen. Die prinzipielle Funktion wäre also nicht beeinträchtigt, deswegen bilden die Bohnen zwischen sich prinzipiell eine rein räumliche Komposition.

--(1/3): Funktionale Komposition: Hierbei besteht die Funktion eines Systems aus den Funktionen anderer Systeme. Sprachlich ist es jedoch nicht immer so, dass man sagen muss: „Die Funktion von (Wort A) besteht aus…“, denn viele Wörter bezeichnen bereits eine Funktion von etwas anderem. Das Wort „Objekt“ bezeichnet beispielsweise eine Funktion eines Gegenstandes in einem Zeichen.

Ein Objekt ist auch gleich ein gutes Beispiel für eine funktionale Komposition: Laut Peirce besteht ein Objekt (2.) aus dem unmittelbaren (2.1.) und dem dynamischen (2.2.) Objekt.

Das unmittelbare Objekt ist der (funktionale) Teil des Objektes, der mit dem Zeichen transportiert wird. Wenn z.B. jemand sagt: „Mein Haus“, dann ist das unmittelbare Objekt die Information, dass es um ein Haus geht, und dass der Sprecher dieses als seinen Besitz ansieht. Das unmittelbare Objekt befindet sich also räumlich in dem Zeichen.

Das dynamische Objekt befindet sich räumlich außerhalb des Zeichens. Es ist einerseits das Haus selber, insoweit es für das Zeichen eine Rolle spielt (2.2.2.), aber ebenfalls alles dieses Haus betreffende begriffliche, wie z.B. das, was Andere über dieses Haus wissen (2.2.1.).

Das unmittelbare Objekt wird auch internes Objekt genannt, das dynamische auch externes. Wenn man Peirce liest, kann man darüber verwirrt sein, dass etwas externes, also außerhalb des Zeichens befindliches, gleichwohl ein Teil des Zeichens sein soll. Mit der Unterscheidung zwischen räumlicher Komposition und funktionaler Komposition löst sich dieser Widerspruch auf: Das dynamische Objekt ist funktional ein Teil des Zeichens, räumlich aber nicht.

Ich hatte ja geschrieben, dass Komposition sowie Klassifikation Hierarchien mit einer Baumstruktur sind. Bei der funktionalen Komposition gibt es nun eine Abweichung davon, eine Besonderheit: Es ist „Re-Entry“, Wiedereintritt, möglich: Stellen Sie sich einen Baum vor, dessen einer Ast sich wieder nach unten biegt, und in die Abzweigstelle, oder darunter, zurückführt.

Beispiele für Re-Entry gibt es zuhauf in Computerprogrammen, z.B.: „X = X + 1“. Beim Zeichen ist die Tatsache, dass es aus Zeichen (sich selber), Objekt und Interpretant besteht, Re-Entry. Im Gehirn gibt es laut Edelman / Tononi 2000: „A Universe of Consciousness“ viele re-entrale Verbindungen. Geprägt hat diesen Begriff George Spencer-Brown 1969 in seinem Buch „Laws of Form“, und Niklas Luhmann hat ihn übernommen.

(23.10.17) Ich habe nochmal darüber nachgedacht, ob Re-Entry grafisch dargestellt werden kann, z.B. mit dem oben erwähnten Baum, dessen Ast sich wieder in den Stamm zurückbiegt. Ich finde eine solche Darstellung unbefriedigend und fehlerhaft. Vielleicht besser mit einem Flussdiagramm? Auch mit einem Graph von Kreisen in Kreisen, also einer Darstellung von Mengen und Untermengen, wird man der Sache nicht gerecht. Deswegen bezweifle ich, dass die funktionale Komposition mit herkömmlicher Mathematik und ihrer Mengenlehre beschreibbar ist. Möglicherweise jedoch bietet Spencer-Brown in seinem oben erwähnten Buch „Laws of Form“ (das ich leider noch nicht verstanden habe) einen mathematischen Calculus, mit dem die funktionale Komposition berechenbar ist.

Macht und Klassifikation (29.10.17)

Über die kategoriale Komposition von Macht und Klassifikation habe ich ja schon geschrieben. Macht ist komponiert aus der Perspektive des Macht ausübenden Systems und der Perspektive des Macht erleidenden Systems. Klassifikation besteht aus den Perspektiven des Untersystems, des Obersystems und des klassifizierenden Systems.

Die kategoriale Klassifikation von Macht ist, denke ich nun: Beeinflussung, Zwang, Manipulation. „Manipulation“ ist möglicherweise zu pejorativ. Man könnte auch „Einfühlsame Veränderung“ sagen, was wiederum vielleicht zu euphemistisch ist.

Die kategoriale Klassifikation der Klassifikation ist an dieser Stelle arbeitshypothetisch: Ideelle, reale und autonome/ autopoietische Klassifikation.

Die 20 Beziehungsklassen

Analog zu den 10 Zeichenklassen von Peirce möchte ich versuchsweise Beziehungsklassen formulieren. Grundlage dafür ist die Vermutung, dass eine tatsächliche Beziehung immer aus einer Komposition, einem Machtverhältnis und einer Klassifikation besteht. Es handelt sich also um eine Triade, wie bei der Zeichentriade.

Bei einem Zeichen denotiert das Zeichen immer das Objekt, der Einfluss geht also in nur eine Richtung. Bei der Beziehungstriade ist es allerdings so, dass das Teil der Komposition entweder Macht ausübt, oder sie erleidet. Damit verdoppelt sich die Anzahl der Klassen auf 20.

..........1 (Komposition)..................2 (Macht)....................... 3 (Klassifikation)

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/1...K. aus Eigenschaften (1/1).....Beeinflussung (2/1).......Ideelle Klassifikation (3/1)

/2...Räumliche Komp. (1/2)..........Zwang (2/2)..................Reale Klassifikation (3/2)

/3...Funktionale Komp. (1/3)........Manipulation (2/3)........Autonome K./ Autopoiesis (3/3)

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In dieser Tabelle kann man von links nach rechts lesen, dann übt die Komposition Macht auf die Klassifikation aus. Man kann jeweils ein Element aus jeder Spalte mit einem aus der benachbarten Spalte verbinden, darf dabei aber niemals nach unten gehen, da klassifikatorische Unterkategorien (die zweite Zahl, also z.B. die 2 in (3/2)) nur gleiche oder kleinere Unterkategorien beeinflussen können. Es ergeben sich 10 Klassen.

Übt die Klassifikation Macht auf die Komposition aus, liest man von rechts nach links, darf auch nicht nach unten gehen, und es ergeben sich 10 weitere Klassen.

Ob das jetzt nur eine Spielerei ist, oder ob man damit analytisch etwas anfangen kann, werden wir sehen.

Soziologische Interpretationen der Beziehungstafel, Einleitung (26.11.17)

Die Tafel aus dem vorigen Kapitel mit den 20 aus ihr abgeleiteten Beziehungsklassen kann als Orientierung dienen, um soziale, politische und psychologische Probleme zu behandeln. Man kann diese Probleme auch ohne diese Tabelle erörtern, weiß dann aber nicht, woher sie kommen. Was sind die Ursachen für Armut, Ausbeutung, Ausgrenzung, Krieg? Ist die Ursache eine naturgegebene Knappheit der Güter, wie es die Ökonomen behaupten? Ist es die Erbsünde, das Karma, mangelnder Gottesgehorsam, die Schlechtigkeit der Spezies Homo sapiens? Basieren die ganzen Probleme auf der geschichtlichen Fehlentwicklung Patriarchalismus? Oder treten sie notwendigerweise in historischen Übergangssituationen wie dem Feudalismus und dem Kapitalismus auf? Sind sie lediglich eine Folge zu geringen universalen Denkens?

Je nachdem, was jemand glaubt woher die Probleme kommen, was also die grundlegenden Problemmuster sind, werden unterschiedliche gesellschaftliche Werte proklamiert. Werte sind Maximen, gedankliche Einstellungen, um Problemmuster zu lösen, oder sie zu vermeiden.

So werden als Werte unterschiedliche Dinge formuliert: Wirtschaftswachstum und freier oder auch regulierter Markt, Glaube, Liebe, Hoffnung, spirituelle Einsichten, Mission, Dschihad, Mitgefühl, Matriarchalismus, Beschleunigung des Niedergangs des Kapitalismus mit Revolutionen, Durchsetzung der Menschenrechte.

Alle diese Werte haben universalen Anspruch. Mit den Werten der nicht-universalistischen (partikularistischen) Gruppen, wie Nationalisten, und den Werten der Antiuniversalisten, z.B. der „Ethnopluralisten“, möchte ich mich nicht beschäftigen, weil das nichts bringen würde, da diese Leute eine gemeinschaftliche Gesprächsbasis, irgendetwas allgemein menschliches, ablehnen oder ausblenden.

Aber auch die Werte, die einen universalen Anspruch haben, waren bisher nicht unter einen Hut zu bringen. Sie basieren auf zu verschiedenen Theorien und Narrativen. So können Anhänger der verschiedenen Glaubensrichtungen kaum erfolgreich miteinander kommunizieren. Sie glauben an unterschiedliche Gründe für soziale Problemmuster, und ihre Werte sind so unterschiedlich wie es die geglaubten Gründe sind.

Werte sind, denke ich, zweierlei Strategien: Strategien zur Lösung von Problemmustern, und Strategien zur Vermeidung der Probleme, also des Wirkens der Problemmuster.

Diese Strategien setzen nun meistens an den geglaubten Gründen für die Problemmuster an, und diese geglaubten Gründe sind unterschiedlich. Geglaubt sind sie aber jeweils nicht unberechtigterweise (obwohl ich Mitgefühl, Matriarchalismus und Menschenrechte bevorzuge).

Vielleicht existieren jedoch tiefere Gründe: Gründe hinter den Gründen. Gründe, die aus der reinen, universalen Logik stammen, auf denen alle Problemmuster letztendlich basieren. Auf der Basis dieser Gründe könnten die Vertreter aller Glaubensrichtungen miteinander diskutieren.

Eigentlich basieren alle Probleme, alle Konflikte, auf Macht. Nach meiner Theorie ist Macht das Bindeglied zwischen Komposition und Klassifikation. Komposition und Klassifikation bilden jeweils gegenläufige Baumstrukturen bzw. Verschachtelungsrichtungen, oder implikatorische Richtung:

Klassifikation: (Säugetier (Maus)): Hat man eine Maus, dann hat man ein Säugetier. Die Untermenge impliziert die Obermenge.

Komposition: (Mäuseskelett (Mäuseschädel)): Hat man ein Mäuseskelett, dann hat man einen Mäuseschädel. Die Obermenge impliziert die Untermenge.

Dieses Beispiel sollte nur anhand „Implikation“ den Unterschied zwischen Komposition und Klassifikation verdeutlichen, und hat noch nichts mit Macht und Soziologie zu tun. In der Soziologie geht es um Interessen, Einfluss, Autopoiesis, Selbstbehauptung der Systeme, und aus Implikation wird Intention.

Mein Hauptinteresse gilt der Soziologie, weil unsere Probleme hauptsächlich sozialer Natur sind. Ich werde die Soziologie aber nicht als eigenständiges Thema behandeln, sondern sie immer mit Systemtheorie allgemein, biologischen Systemen etc. vergleichen. Gerade das Letztere wird eine Hauptrolle spielen: Ich werde zeigen, dass es insbesondere im menschlichen Interesse liegt, einen Staat oder ein Gesellschaftssystem daran zu hindern, sich zu so etwas wie einem Organismus zu entwickeln.

Gesellschaft und Individuum, Vergleich mit dem Organismus (28.11.17)

Die Beziehungen zwischen einem Gesellschaftssystem und dessen Individuen sind interpretierbar als die zwischen Komposition der Gesellschaft und Klassifikation der Individuen. Dabei muss man allerdings beachten, dass es zwischen Gesellschaft und Individuen Mittelsysteme gibt, z.B. die Institutionen.

Ein Organismus enthält meistens Organe. Nur bei den am niedrigsten entwickelten Organismen, den Prokaryoten (z.B. Bakterien) kann man kaum von Organen sprechen, da in ihrem Inneren die Funktionselemente herumschwimmen, und nicht membranbegrenzt sind. Die einzelligen Eukaryoten hingegen haben Organe, „Organellen“ genannt, bei denen es sich um eingewanderte ehemalige Prokaryoten (Bakterien) handelt, also um Organismen, die durch diese Integration ihre Individualität verloren haben, und so zu Organen geworden sind: Zellkern, Mitochondrien, Plastiden, und so weiter.

Mehrzeller sind geschichtlich eine Komposition aus eukaryotischen Einzellern, die durch diesen Kompositionsprozess ebenfalls ihre jeweilige Individualität, ihren Organismencharakter verloren haben, und zu so etwas wie Organen geworden sind.

Organe sind sowohl räumlich, als auch funktional komponiert: Sie sind räumlich abgegrenzt, und haben jeweils eine begrenzte Funktion. Redundanz gibt es, außer z.B. bei den zwei Nieren, insbesondere bei den Zellen (wenn man diese denn als Organe definieren möchte). Aber auch Zellen, außer die wenigen Stammzellen, sind funktional differenziert, also funktional komponiert.

Wir können aus der Beobachtung der Biologie jetzt vermuten: Eine organismenartige Komposition aus Organen führt dazu, dass jeweils nur das höchste Supersystem über Individualität verfügt. Die Subsysteme sind nur Organe, die ihm dienen, und ihrer Individualität beraubt worden sind.

Alle, die ein smartes Internet, wenn nicht gar eine „Singularität“ befürworten, sollten dies betrachten und bedenken: Es kann nur einen geben, der „smart“ ist, ein Individuum. In einem exzessiven Dataismus würde dies das Netz sein. Die Menschen würden erst infantilisiert, dann ganz ihre Individualität verlieren, und zu stummen Dienern werden, eben zu Organen (mit einer begrenzten Funktion und einem begrenzten Raum, auch wenn es sich bei letzterem eher um einen virtuellen Raum handelt). Sie würden somit keine Organismen mehr sein. Will das jemand?

Auch autoritäre Gesellschaftssystemen streben diese Parallele zum Organismus an: Anhänger rigider Herrschaftsformen sprechen vom „Volkskörper“. Möchten diese Leute ihre Individualität aufgeben? Von mir aus, aber man sollte ihnen nicht erlauben, dasselbe von anständigen Menschen zu verlangen.

Organe in der Biologie sind also, wie gesagt, sowohl funktional als auch räumlich komponiert. In der Gesellschaft sind traditionell Funktionselemente auch an bestimmte Örtlichkeiten gebunden: Palast, Rathaus, Amtsstuben, Kontore, Marktplätze, usw. Mit der Digitalisierung scheint es so zu sein, als ob diese räumliche Komposition sich auflösen könnte: Man kann sein Notebook und sein Smartphone überall hin mitnehmen. Aber ist es wirklich so, dass Räume weniger eine Rolle spielen?

Ich denke, das Gegenteil ist der Fall, es gibt aber eine Verschiebung aus dem realen Raum in den virtuellen. Wer sich nur ein wenig mit Computern auskennt, weiß, dass dauernd von „Adressen“ die Rede ist, und kennt auch den Begriff „Chatroom“. Der virtuelle Raum ist wesentlich effektiver gestaltbar als der reale. Ich denke, dass mit der Digitalisierung der Gesellschaft die Organartigkeit ihrer Funktionselemente zunimmt, und damit die Organismenhaftigkeit der Gesellschaft.

Gesellschaft und Individuum, Beziehungstabelle (4.12.17)

Bitte schreiben Sie Sich nun die Beziehungstabelle ab:

((6.12.17) Eine Beziehung, genauer: Beziehungsklasse, ist nun eine Kombination dreier Kästchen: Eins aus der linken Spalte, eins aus der mittleren, und eins aus der rechten. Dabei kommt es auf die Reihenfolge an, also, ob man von links nach rechts liest, oder umgekehrt. Man darf in jeder Leserichtung von einem Kästchen nur zu einem nächsten waagerecht oder nach oben gehen, nie nach unten.)

Auf der linken Seite sehen Sie die Organisation der Gesellschaft, also wie das Gesellschaftssystem komponiert ist. Die rechte Seite (Klassifikation) ist das, was Sie persönlich betrifft: Welchen Ideen und Realitäten unterliegen Sie, inwieweit könne Sie Ihr Leben in der Gesellschaft selber bestimmen? Ich wiederhole:

Die Beziehungen zwischen einem Gesellschaftssystem und dessen Individuen sind interpretierbar als die zwischen Komposition der Gesellschaft und Klassifikation der Individuen. Dabei muss man allerdings beachten, dass es zwischen Gesellschaft und Individuen Mittelsysteme gibt, z.B. die Institutionen.

Fangen wir an mit der funktionalen Komposition (1/3). Welche Beziehungen gehen von ihr aus? Eine Beziehung ist, wie auch eine Zeichenklasse, eine Komposition aus Klassen. Ein rhematisch indexikalisches Legizeichen könnte man schreiben als ((1/3).(2/2).(3/1)). Die Schrägstriche bedeuten Klassifikation, die Punkte Komposition. Zeichen sind aktuelle Ereignisse, Beziehungen hingegen sind Ereignismöglichkeiten. Es ist möglich, dass die Komposition mittels der Macht die Klassifikation verändert, es ist aber auch möglich, dass die Klassifikation mittels der Macht die Komposition verändert.

Deshalb hat die Komposition einer Beziehung, anders als die eines Zeichens, jeweils eine von zwei Richtungen, weshalb ich den Punkt durch einen Pfeilkopf (>) ersetze. Also, zurück zur funktionalen Komposition einer Gesellschaft:

Von ihr (1/3) gehen 6 Beziehungen aus. Die politische Struktur, also wie die Gesellschaft funktional zusammengesetzt, organisiert ist (1/3), manipuliert unsere Autonomie ((1/3)>(2/3)>(3/3)), unsere Realität ((1/3)>(2/3)>(3/2)) und unsere Ideen ((1/3)>(2/3)>(3/1)). Sie übt Zwang aus auf unsere Realität ((1/3)>(2/2)>(3/2)) und auf unsere Ideen ((1/3)>(2/2)>(3/1)). Außerdem beeinflusst sie unsere Ideen ((1/3)>(2/1)>(3/1)).

Wie können wir nun umgekehrt die politische Struktur gestalten? Hier gibt es nur eine Beziehung: ((3/3)>(2/3)>(1/3)). Wir können uns autonom- autopoietisch so klassifizieren (also selbstklassifizieren), dass wir die funktionale Komposition der Gesellschaft manipulieren können.

In einer Demokratie kann das über verschiedene Kanäle geschehen: Presse, andere Medien, Initiativen, Verbände, Parteien, Wahlen. Bei Wahlen ist es natürlich notwendig, dass die Autonomie der Wähler/innen nicht beschädigt ist. Die Manipulation der Autonomie durch die funktionale Komposition ist aber eine Beschädigung, denn Autonomie bedeutet ja, dass man etwas tut, weil man es will. Dieser Wille muss seinen Grund in der Sache selbst haben, also intrinsisch motiviert sein. Er muss auch im Einklang mit Einsichten sein, die ihren Ursprung in einer integren, nicht manipulierten Persönlichkeit und deren Einstellungen haben.

„Nicht manipulierte Persönlichkeit“ bedeutet weder „unbeeinflusst“, noch „frei von Zwängen“. Es bedeutet, dass der Mensch erst nachdenkt, und sich dann eine Meinung bildet. Zum Stichwort „Autonomie“ empfehle ich, außer natürlich Kant, das Buch von Lawrence Kohlberg: „Die Psychologie der Moralentwicklung“. „Autopoiesis“, ein Begriff von Maturana und Valera, bedeutet in diesem Zusammenhang, dass der Mensch sich als politisches Wesen selbst gestaltet.

Wie kann nun diese Systemtheorie der Beratung von Politiker/innen dienen? (Und jede/r ist eine/r). Aus den eben dargestellten Beziehungen können wir schon mal eine klare Aussage treffen: Aus humanistischer Sicht ist die funktionale Komposition der Gesellschaft schlecht. Es ist also im Interesse der Menschen, alles zu befürworten, was eine funktionale Komposition behindert. Funktionale Komposition bedeutet ja: Die Funktion eines Systems besteht aus den Funktionen von Untersystemen, die wiederum aus Funktionen von Untersystemen bestehen, und so weiter.

Es gibt bereits in Demokratien viele solche Werte und Regeln, die eine funktionale Komposition einschränken, die also sicherstellen sollen, dass gesellschaftliche Untersysteme eben nicht zusammenarbeiten: Pressefreiheit, Religionsfreiheit, Meinungsfreiheit, Gewaltenteilung.

Jedoch, was die Beziehungen zwischen Staat und Ökonomie betrifft, gab und gibt es große Unsicherheiten. Sollen Staat und Ökonomie strikt getrennt sein (Neoliberalismus), oder sollen sie eins sein (Staatskommunismus, Staatsmonopolkapitalismus)?

Hierauf liefert diese Systemtheorie eine klare Antwort: Weder noch. Staat und Ökonomie sollen nicht zusammenarbeiten, sie dürfen und sollen aber gegeneinander arbeiten. Also, zum Beispiel: Freie Marktwirtschaft ist im Prinzip gut, Subventionen für Firmen sind schlecht, Sozialhilfe für Leute, die aus dem ökonomischen System herausgefallen sind, ist aber gut, Regulierung der Wirtschaft durch den Staat ist gut, Lobbyismus, Korruption, Mafia, Filz sind schlecht, Staatssozialismus ist schlecht, politischer Sozialismus als Basisdemokratie ist gut, weil er die eigendynamische Funktionalität der Institutionen kontrolliert, also behindert, und so weiter.

Die Systemtheorie auf der Basis von Charles Sanders Peirce ist also ein wertvolles Werkzeug zur Gestaltung von Gesellschaftssystemen. Man muss nicht mehr nach dem Try- and- error- Prinzip Utopien ausprobieren, mit Millionen Menschenopfern, um sozialen Fortschritt zu erreichen, muss aber auch nicht konservativ auf Traditionen beharren, nach dem Motto „never change a running system“. Man kann nunmehr Politik auf einer wissenschaftlichen, rein logischen Grundlage betreiben, welche auch immunisiert gegen Ideologie- oder Bürgerlichkeits- Vorwürfe. Aber nicht so schnell: Erst diese Theorie diskutieren und überprüfen.

Sign, system, structure

Preliminary remark (17/12/6): The text is very dry and theoretical on the first meters. So you might want to first start reading from here.

Introduction: (17/8/22)

((1/6/18): This is a kind of notebook of my ideas concerning systems theory. It is written downwards, an exception is this that is here in brackets. So the text is not a correct scientific paper. Maybe I will write one, when I will have time. The dates are often written wrong: Y/M/D. I guess in these brackets it is correct (M/D/Y).)

This is about a model of reality. When I write that this or that is like this or like that, I do not want to say, that is so in the reality, but that it is so in my model concept. And only for work hypothesis, which may change. But of course the model should be adapted to reality as well as possible, in order to serve as a tool for coping with reality in a better way.

This is a HTML- version now, not containing quotes. Later, in a pdf- version, I will insert quotes as footnotes. You can easily find statements by Peirce in the Commens- Dictionary from Helsinki (in the internet).

The only ideological premises of this systems- theory shall be humanism and organism, that is requesting this theory to be helpful for humans and organisms. Instead of “organism”, it correctly might be called “organismism” (because neither is the text itself an organism, nor is it about organ music), but this does not matter, as I will not use both words again anyway. I just wanted to have done it once at the beginning, because I think, “humanism” is too limited: It is good to care about the other organisms as well.

Of course it is good to care about the inorganic nature too, but the word “naturalism” is already occupied by a narrower meaning, plus the inorganic nature has its own, forcing laws, the (effect- causal) laws of nature, and thus would be not very receptive towards our (final- causal) goodwill for it.

I mention “humanism” especially, because Niklas Luhmann, the maybe most important theoretician of social systems, once has called himself an “anti- humanist”, which I do not understand, as he has written books that explain something to humans, and thus are helpful to them.

I think, any science is humanistic, as knowledge is useful for the human who knows something. Though there may be useless knowledge too, it merely might be harmful by blockading memory space in the brain. But I guess that there is so much unused memory space in the brain, that this does not matter.

An objection to that might be, that there is false knowledge too, but I think, this is not knowledge by definition. So there might be another objection: You can never be completely sure of something, so there is no knowledge at all. But this argument leads to nothing, as you have to work with what you have got, and if it is not perfect. I think, if you are 97% sure (number negotiable) about something, you may call it “knowledge”, but be aware, that any knowledge may later be revised, supplemented, or even falsified.

Further, there may be objected, that there is knowledge, which may lead to dangerous technologies. More than once has the world been on the verge of an atomic war. Should the scientists, who discovered the possibility of nuclear fission, have kept this knowledge secret?

I guess, that intelligent machines may be harmful. Therefore I will try to care as little as possible about the subject “artificial intelligence”.

My systems theory in particular has two features: First, it is based on the category theory by Charles Sanders Peirce. There are three categories, named “firstness, secondness, thirdness”, or just “1., 2., 3.”.

Second, I do not merely look at a snapshot of a system, but at all of its history. So I do not say: “A system consists of elements and their relations with each other”, that would be a snapshot, the status quo at the moment.

Instead, I look at a system from its beginning until its end, or until its actual condition. It has got space and time, and consists of events (firstness), subjects (secondness) and structure (thirdness). I will later explain the categorical classification into “firstness, secondness, thirdness”.

All three of them change: Events are rather short- lived anyway, subjects come and go and change, about structure it is not clear what that is, at the moment. It mostly changes too. But possibly there is a part of the structure accompanying the system from its beginning till its end, thus making it the system that it is.

I try to define the system concept as amply as possible, by trying to see everything as a system. Systems in which there is nothing happening just are very simple ones. A system´s relations with its environment (Umwelt) are relations between systems this way.

There are different kinds of system´s hierarchies, that means kinds of vertical arrangement of systems. Stanley N. Salthe distinguishes between compositional hierarchy (“A is a part of B”), and subsumption hierarchy (“A is a kind of B”). “). (Paper: “Salthe´12Axiomathes”)

I try to portray three kinds of system´s hierarchies, in accord with the Peirce- categories. These are ideational kinds, in reality there are mixed forms.

Systems theories, in the first place, are about the relation between a system and it´s environment (Umwelt). The Umwelt aspect has been elaborated by Uexküll, who worked about the organism as subject and it´s subjective environment. According to Niklas Luhmann, a system´s delimitation against its environment is critical for it. The basis for this is the mathematical theory of distinction by George Spencer- Brown (book: “Laws of Form”).

So, is “Umwelt” different for each system? Is it the real environment, perceived by each system through its own filter? Or is the Umwelt the subjective picture which a system takes from the objectively not describable environment? Anyway, “Umwelt” is a difficult concept.

For myself, I take an easier way, by (work- hypothetically) assuming, that everything consists of systems. This way I do not have to use the term “Umwelt” at all, but may prefer looking at the interactions between systems.

Often there is also talk about open versus closed system. But what is a closed system? One, which matter neither enters into, nor escapes from? In thermodynamics, this is the definition. Or, is there no exchange of energy either? Or of information? But in the latter case, nobody could know that this system exists at all. So “closed system” is a problematic concept too. I use the concept of “causal closedness” of a system. Causality is an important topic too in my text. I think, there are (according with the categories) three kinds of causality.

Interactions are based on relations. So, which kinds of relations may be there between systems? Harmony and hierarchy?

I think, harmony means, that the two systems connect to one system, in some way. That is nice, but in this respect it is not a relation between two systems anymore. So we mainly will have to deal with the topic of systems hierarchies.

However, a clever and mentally sane person feels reluctant to be submitted to a system or a hierarchy, out of his or her pursue of autonomy. All I can say to that, is: It is necessary to know ones enemies, though. Perhaps it is good, for example, if a society does avoid becoming too much like a system. In a democracy, I think, the dogma of separation of powers is a demand to limitate the system.

I assume there are three basic forms of hierarchy: Composition or inclusion, Power or influence, subsumption or classification. They correspond with the three categories by Peirce. Now we have to deal with them first.

The three categories, the system´s “now” (17/8/23)

Firstness is anything that stands for itself, secondness means something second, reacting with the first, and thirdness is the mediation between the first two. Peirce also calls the categories “Quality, Reaction, Mediation”.

Now you legitimately may object: But there is nothing first, except maybe the big bang. Everything has got reasons, even spontaneity, and the quality something has. Reality is an entangled thing without beginning. A system too is an entangled thing.

Therefore it is helpful to distinguish between the system and the system´s “now”. All that is happening is happening in the present only. There is only one past, it is unchangeable, static. There will be only one future too. Though you can change it now, only one of many possibilities will manifest itself. The system´s “now” of a human may be called his/ her “I”, or “ego”, I think.

Seen from the present´s or the system´s now´s perspective, anything belongs to one of the categories. To firstness everything belongs, that shows up alone, that comes from the past, and appears in the present. This especially is the so- called sign. Its appearance is an event.

Secondness, from the “now´s” perspective, is a subject that becomes an object after the appearance of the sign. In the present, due to the sign, a subject suddenly becomes an object. This object is influenced by the sign, and remains for some time. It has got a certain permanence that reaches into the future. Such an object may be something immaterial too, e.g. something picked out of the memory.

Thirdness is that, what comes out of this reaction, the result. In our mind it is the idea (Peirce: “interpretant”), which we now, due to the sign, have about this object, and keep. In the nature it is a result, reaching into the future, and whose reason is from the past.

So now you may say: The first category combines past with present, the second present with future, and the third past with future. All that from the perspective of the system´s “now”:

1.: A sign appears from the past in the present,

2.: It suits a subject, which, due to this, becomes an object in the present, and remains as such in the near future too,

3.: The fact that sign and object suit each other has a reason (a causality) in the past, and delivers a result (causally too) that reaches into the future.

That what happens is the system´s “now”, and the system´s “now” is nothing else but that what happens. It is the sign process within a broader meaning, as in the non- organic nature too things happen. This “broader meaning” is called “pansemiotics”. As sign processes are actions of the mind, the non- organic nature has got a mind as well. Peirce called it “quasi- mind of the universe”, and the whole of all mind “phaneron”. For Peirce, matter too belongs to mind, it is “effete mind”, weakened, lethargic mind. So Peirce was not a matter- mind- dualist, but a mind- monist.

We just have become acquainted to the possibility to tell, from which category something is, by looking, between which two of the three tenses (past, present, future) it dwells. Now there is a second method too:

A firstness consists merely of itself, a secondness consists of two parts: Firstness of secondness (2.1.), and secondness of secondness (2.2.). A thirdness consists of three parts: (3.1.), (3.2.), (3.3.). But I can go into details later only, because we do not know yet, what “to consist of something” means. It is to speak about composition, a kind of system´s hierarchy, see next chapter.

Let us now leave the perspective of the system´s “now”, and turn towards the system. It consists of the components it has got, and has had during its history. Many of them, perhaps, have been called by the system´s “now” just a few times, only once, or never. Also in the “now” the whole system may be inactive, e.g. when we dreamlessly sleep, our mind. In this case you cannot really speak of a “now” at all.

System and system hierarchies (17/8/25)

I think that the components of a system can be separated in three classes, according to their ability of forming either a sign, an object, or an interpretant (a result with a reason) in the sign process (in the “now”). At the moment I think, these are events, subjects, elements of the structure (relations).

To understand what structure is, we need to analyze the different kinds of relations, and therefore to classify them first. Relations, also the mutual ones, are based on hierarchies. So the structure of a system consists of the hierarchy pattern, that connects its subsystems. Subsystems are all: Events, subjects, hierarchies resp. relations themselves. Such a loop- situation (re- entry), meaning something is part of itself, is typical for a special kind of hierarchy, the “functional composition”, to be explained later.

Sign, object, and interpretant only appear with each other, as a triad, in the “now”. Also events, subjects, relations are not imaginable alone. In each event there is at least one subject involved, a subject “subjects” itself, which is an event (because there is no “thing in itself”), and without relation nothing works, and relation relates to subjects and events.

So how can we speak of three classes, that is to speak of set borders, which separate these parts from each other, if they are not separable in reality?

It just is a special kind of classification: Ideational classification. Classification is a kind of system hierarchy, and ideational classification is a (classified) sub- kind of it. Now we really have to deal with system hierarchies. Which kinds of system hierarchies are there?

This is a question about classification. Classification is a system hierarchy itself. There are the three classes composition, power, classification.

-- Composition categorially is a firstness. How can that be? Doesn´t it take two for a hierarchy? It can be, as the condition, e.g. “A consists of B and C” is the same from either perspective. If something consists of parts, this is a fact, that is the same, and looks the same, no matter if seen from the perspective of A, B, or C.

Also according to the tenses- analysis, composition is firstness: It is a connection between past and present. In the past, something has been connected or separated, and now, in the present, it looks like it looks.

Now there are three classes of composition, that is three kinds of consisting of parts: Composition from traits, spatial, and functional composition. I will later deal with this kind of hierarchy classification (which also applies to the other two kinds of hierarchy). Possibly it is similar to the Peircean classification of signs.

-- Power, categorially seen, is a secondness. A power condition is perceived completely different by the system which executes the power, than by the system the power is applied to. These two perspectives are the firstness of secondness, and the secondness of secondness. There is no thirdness here, because that would be a mediation between the two perspectives. Such a mediation, though, would remove the power condition. Further, the basis of any mediation is the pursue of mutual understanding and justice. But power is never mutual or just (I am speaking here about real power, not about a role play).

Between which two of the three tenses does power stand? It is executed in the present, and has consequences in the future. So the tenses- analysis- method too confirms the category 2.

The three classes of power might be something like: Competence, force, manipulation.

-- Classification categorially is a thirdness. The firstness of this thirdness consists of the classified system´s traits, which make it classifiable. The secondness of thirdness consists of the superordinate system´s traits, that show, that the classified systems are kinds of its. The thirdness of thirdness is the classificator´s perspective, or a mutually agreed perspective of the classified and the superordinate system. In any case it is the mediation between the first two perspectives.

According to the tenses- analysis- method too, classification is of the third category: The reason for it lies in the past, and its consequence reaches into the future. For example is the reason for the classes human and chimpanzee a separation of these species in the past, and in the future they also will remain two different species.

I don´t know yet, which are the three classes of classification. Anyway there is a difference between ideational and real classification: Human and chimpanzee are real classes, you can never be both. My separation of the system hierarchies is an ideational classification: Real hierarchies are blended forms of all three. The three classes of system hierarchies somehow are like three dimensions that make a space, and any real hierarchy, any pattern of two system´s relations, is a form in this space.

Maybe the three classes of classifications are: Ideational, real, and argumentative classification. The latter one might be something like reasonable and mutually negotiated division of labor.

Relations on the same level, structural coupling (17/9/2)

Up to now I have identified relations with hierarchies, this I want to correct now. Systems, which have no hierarchy towards each other, may have relations with each other as well. Therefore it is necessary for them to have structural elements in common, which they do use. This common structure is part of a hierarchically superordinate system. It may be e.g. common codes, values, instincts, traits, compulsions, needs, wishes, or whatever. Anyway it is common grounds.

Common ground means belonging to a group or class, and that means that there is a superordinate system, of which the mutual systems are subsystems. The respective hierarchies between the subsystem and the superordinate system are relations, and the relations between the mutual systems are relations between these relations, thus second- order- relations.

The superordinate system may be millions of years old, or billions, it may be the universe itself, but it may also be just a second old, if it is created only during the communication.

The term “structural coupling” is from Humberto Maturana.

What is subject to the categories? (17/9/18)

Categories are meant to be arrangement concepts, to which all being is subject to. Does this mean that everything would be classifiable under the categories? Obviously not, because you cannot arrange things and organisms according to the categories. For example, there are three classes of mammals: Those who lay eggs, like the Australian beak animal; marsupials; placenta animals. But to arrange these three classes due to the Peirce- categories would be too far-fetched.

I guess that not subjects, but relations are due to categorization, and only the relations of first order: These are the hierarchies, the vertical relations. The horizontal relations, which are the structurally coupled relations on the same level between relations of first order, are among themselves not classifiable after the categories.

Composition and classification, power (17/9/22)

Composition (firstness) and classification (thirdness) have more in common with each other than each of them with power. This is so because power is secondness, therefore a connection between present and future. So pure power lacks the aspect of past, which the other two don’t. Therefore pure power (which means power not combined with composition or classification) is mostly non-causal. For Peirce, a signifying aspect of secondness is “brute force”.

By depicting a hierarchy pattern as a cluster with circles including text, showing the systems, and arrows connecting them, a cluster about power might take any form, I guess, with arrows in opposite direction too.

But with both, composition and classification, a tree- diagram results. With composition, e.g. a car consists of bodywork, chassis, drive, and so on. The drive consists of motor and gear, the gear of gearbox, toothed wheel shafts, etc., a toothed wheel shaft of shaft, toothed wheels, bearings, switch rings. With classification, e.g. a genealogical tree of animal species results. What now is the difference between composition and classification?

If you look at systems on the same level, composition rather is about the word “and”: A car consists of bodywork and chassis and motor and, and, and. Classification rather is about “either or”: A mammal is either an egg- layer, or a marsupial, or a placenta animal.

The sequence of levels goes in opposite directions with composition and classification: With composition, the level of the highest complexity is located at the bottom of the stem of the tree- diagram: A car consists of more parts than a toothed wheel.

With classification, the most complex level is located at the tips of the twigs of the tree: To describe a mouse, you have to deliver more information than to describe a vertebrate.

In this context, see the paper by Stanley N. Salthe: “Salthe ´12 Axiomathes”.

Now you might say: Composition is about real parts belonging together, while classification merely is regarding terms or concepts. But is that so? It is not only the biologist, e.g. Linne, who classifies animal species. It is nature itself as well: A mouse really does suckle its children, therefore it is a mammal for real, not only as following human conceptuality.

Because composition and classification form opposite tree structures, or in other words, both kinds of hierarchy go in opposite directions, both hierarchy kinds can never form a common tree. So, if a classification appears in a compositional hierarchy, it mostly does only in one level. Also in a classification hierarchy, a composition mostly appears merely in one level.

Let us take for example the way of life of ants: A supercolony consists of colonies, a colony of ant premises and a set of ants, the set of ants of a colony consists of ant groups of different castes (queen, workers, males). The group of workers consists of workers. A worker consists of organs, an organ of cells, and so on. The castes are not only parts in the sense of this compositional hierarchy, but classes as well. But these classes are not integrated in a tree structure of a classification hierarchy: Though a worker is a kind of ant, neither is one of its organs a kind of worker, nor is an ant a kind of ant colony.

A classification tree of ants would rather look this way: Insects separate into the classes skin wingers and others, skin wingers into ants, bees, others. Ants have the classes red forest ant, leaf cutter ant, others. Red forest ants separate into the classes queen, workers, males. These classes work together, thus form a functional composition. But this is only so on this level of classification: Red forest ants do not work together with leaf cutter ants.

On the other hand, there are termites, whose soldiers look differently, and these different soldiers surely do work together. From this consideration stems the word “mostly” three paragraphs up. Exceptions confirm the rule.

The possible interactions between the power hierarchy and composition or classification are extremely galore, I guess. Here an ample field of analysis opens, regarding sociology and politics. We may look forward.

About categorial analysis of first- order- relations (17/9/29)

The relations of first order are: Composition (firstness), power (secondness), classification (thirdness). All three may be analyzed regarding their categoriality. As tools for analysis can serve merely composition and classification. So it is possible to ask: How is composition (or power, or classification) categorially composed? How is it categorially classified?

Power (in its pure form) cannot be a tool for analysis, because it, being secondness, lacks the aspect of the past, so it is non- causal. Analysis however asks for causality.

The analysis- tool composition delivers these results: A firstness consists of itself merely, a secondness consists of firstness of secondness, and secondness of secondness, a thirdness consists of firstness of thirdness, secondness of thirdness, thirdness of thirdness.

In the same way you can further dismantle these secondary second- and thirdnesses, their parts as well, until eternity:

(1.), (2.), (3.)

(1.), (2.1.), (2.2.), (3.1.), (3.2.), (3.3.)

(1.), (2.1.), (2.2.1.), (2.2.2.), (3.1.), (3.2.1.), (3.2.2.), (3.3.1.), (3.3.2.), (3.3.3.)

And so on.

The analysis- tool classification is different: Here everything has three categorial classes, firstnesses and secondnesses too. Look for example at the sign- classes by Peirce.

(1.), (2.), (3.)

(1.1.), (1.2.), (1.3.), (2.1.), (2.2.), (2.3.), (3.1.), (3.2.), (3.3.)

And so on.

(17/10/22) I think, to better distinguish classification from composition, I will replace the dot with an oblique: (1/1), (1/2), (1/3).

Composition (17/10/22)

In the sense of last chapter we ask: How is composition composed? How is it classified?

Composed it is not at all, resp. merely of itself. That is why I have called it firstness. The fact of composition is the same from a subsystem´s like from a supersystem´s perspective. You may, however, say, that a subsystem does not always know in which contexts it is entangled. This is especially so for a human in the digital confusion. The perspective then is in deficit, but not different out of quality. There is no contradiction that would not resolve with explanation.

Composition is classified in: (1/1): Composition from traits, (1/2): Spatial composition, (1/3): Functional composition.

These three classes with their sequence describe an evolution from very simple systems (things) towards complex systems. Things are the sums of their traits (qualities- Let us remember the Peircean names of the categories: Quality, reaction, mediation). When these traits now are occupying different domains, are reacting with separation, boundaries-drawing (reaction), a spatial composition results. Are they now reaching out into space, beyond the boundaries of the thing, overcoming locality this way, mediated by mind, a functional composition results.

--(1/1): Composition from traits: A thing is the sum of its traits, its conditions. These are categorially composed of: (1.): Matter/ material, (2.): Form, (3.): Function. A table cannot be from rubber foam, for not to collapse by something being put on it. It also must have a certain form, e.g. a more or less even surface. A square rock, just having appeared out of a melting glacier, is a square rock. When now some Neanderthals sit down at this rock, unpack their mammoth sandwiches, and put them upon it to eat them, the square rock suddenly, due to this function, is a table.

So I think, material and form are not, like Aristotle has said, reasons (causae), but conditions (in the word´s meaning of "prerequisite", not of "state"). The third condition for a thing is the function. It does not have to be Neanderthals or other organisms who define this function. It also may be the inorganic nature, for which e.g. an atom has a function.

Function already has to do with mind. I would say, this thirdness of firstness is a weak emergence of the mind, and in the functional composition, the genuine thirdness, it is a strong emergence – See the theory of (weak and strong) emergence, which I do not explain at this point.

--(1/2): Spatial composition: A supersystem composed of traits (1/1), or functionally composed (1/3) does not require a concept of a matrix embedding the system. That is because traits as well as functions come from the system itself. With spatial composition it is different: Here space plays a role, something superior to the system, in which it is embedded. “Space” may also be a metaphor for something other than space, for example if you say: A week consists of seven days. This would be about time, a “time-space”. A song consists of verses (time-space), an agenda of points (topics-space), a special light spectrum of colours (colour scale).

Spatial composition is signified by the fact, that you can draw a border around the supersystem, inside which the subsystems are located. These touch each other. Set theory may be applied: A set consists of subsets.

So what would be a purely spatial composition? Let us look at a bag of beans: Between the bag and the beans, besides the spatial composition, there is a functional composition too, because the bag is keeping the beans together. Between the beans there is a more or less pure spatial composition: Of course you may claim that they are supporting each other, but if you would remove some beans from the bag, afterwards it still would be a bag of beans. The general function would not be affected, so the beans among themselves have a more or less pure spatial composition.

--(1/3): Functional composition: Here the function of one system consists of the functions of other systems. Linguistically though, it is not always like you have to say: “The function of (word A) consists of…”, as many words already denote something else´s function. For example the word “object” means a subject´s function in a sign.

An object also is a good example for a functional composition: According to Peirce, an object (2.) consists of the immediate (2.1.) and the dynamical (2.2.) object.

The immediate object is the (functional) part of the object that is transported by the sign. If e.g. someone says: “My house”, then the immediate object is the information, that it is about a house, and that the speaker claims it for his property. The immediate object is (spatially) located in the sign.

The dynamical object is located outside of the sign. On one hand it is the house itself, insofar as it is relevant for the sign (2.2.2.), on the other hand it is any conceptuality concerning this house, e.g. that what others know about it (2.2.1.).

The immediate object is also called internal object, the dynamical also external. Reading Peirce, you may be confused about the fact, that something external, located outside the sign, should be a part of the sign. But with the distinction between spatial composition and functional composition, this contradiction resolves: The dynamical object functionally is a part of the sign, but spatially it is not.

I had written, that composition, as well as classification, are hierarchies with a tree structure. About functional composition though there is a deviation from this, a peculiarity: Re-entry is possible: Imagine a tree, one of its branches bending back down, leading into its junction, or below into the stem.

There are many examples for re-entry in computer programs, e.g.: “X = X + 1”. Concerning the sign, the fact that it consists of sign (itself), object, and interpretant, is re-entry. According to Edelman / Tononi 2000: “A Universe of Consciousness”, in the brain there are many re-entral connections. The term was coined by George Spencer-Brown 1969 in his book “Laws of Form”, and Niklas Luhmann has adapted it.

(17/10/23) I have pondered the question, whether re-entry may be graphically depicted, e.g. by the above mentioned tree, whose branch bends back into the stem. I find such a depiction not satisfying and faulty. Maybe a flow chart is better? Neither does a graph with circles in circles, sets and subsets, get to the point of the subject. So I doubt, that the functional composition can be described by conventional mathematics and its set theory. But possibly, Spencer-Brown, in his above mentioned book “Laws of Form” (which I unfortunately have not understood yet) offers a mathematical calculus to make the functional composition calculable.

Power and classification (17/10/29)

About the categorical composition of power and classification I have already written. Power is composed from the perspective of the power- imposing system, and the perspective of the power- suffering system. Classification consists of the perspectives of the subsystem, the supersystem, and the classifying system.

The categorial classification of power is, as I now am thinking: Influence, force, manipulation. “Manipulation” possibly is too pejorative. It also might be “understanding change”, what however might be too euphemistic.

The categorial classification of classification, work- hypothetically at this place, is: Ideational, real, and autonomous/ autopoietic classification.

The 20 classes of relations

Analogously to the 10 classes of signs by Peirce, I tentatively want to formulate relation classes. That is based on the guess, that actually a relation always consists of a composition, a power condition, and a classification. So it is a triad, like the sign triad.

In a sign, the sign always denotes the object, so the influence goes in merely one direction. In a relation triad on the other hand it is so, that the compositional part either imposes power, or suffers it. So the number of classes doubles to 20.

......1 (Composition)......................2 (Power)....................3 (Classification)

-------------------------------------------------------------------------------------------------------------------

/1..Comp. from traits (1/1).............Influence (2/1)...........Ideational classification (3/1)

/2..Spatial composition (1/2).........Force (2/2)................Real classification (3/2)

/3..Functional composition (1/3)....Manipulation (2/3).....Autonom. c./ autopoiesis (3/3)

-------------------------------------------------------------------------------------------------------------------

In this table you can read from the left to the right, then the composition imposes power to the classification. You can respectively combine one element from either column with another from the next column, but never go downwards, because classificatorial subcategories (the second number, e.g. the 2 in (3/2)) can only influence same or smaller subcategories. 10 classes are resulting.

Does the classification impose power on the composition, you read from the right to the left, are neither allowed to go downwards, and 10 more classes are resulting.

Whether this is just playing around, or will be relevant for analysis, we will see.

Sociological interpretations of the relations table, introduction (17/11/26)

The table in the last chapter with the 20 classes of relations deriving from it may serve for orientation to treat social, political, and psychological problems. Though you may deal with these problems without this table too, you will never know then, where they come from. What are the reasons for poverty, exploitation, discrimination, war? Is a natural scarcity of goods the reason, as economists claim? Is it the original sin, the karma, lack of God-obedience, the badness of the Homo sapiens species? Are all these problems based on the historic mistake patriarchalism? Or do they appear necessarily in transition situations such as feudalism and capitalism? Are they just a consequence of too less universal thinking?

Depending on believing where the problems derive from, what the fundamental problem patterns are, different social values are proclaimed. Values are maxims, attitudes, to solve problem patterns, or to avoid them.

So, different things are phrased for values: Economic growth, free, or regulated market, Faith, love, hope, spiritual insights, mission, jihad, compassion, matriarchalism, acceleration of capitalism´s decline by revolutions, accomplishment of human rights.

All these values have universal claim. I will not deal with the values of the nonuniversalist (particularist) groups such as nationalists, neither with the values of anti-universalists, e.g. the “ethnopluralists”, because this would lead to nothing, as these folks deny or cut out any common talking grounds, anything generally human.

But also the values with universal claim were not easily combinable unto now. They are based on too different theories and narratives. So, followers of the different dogmatics can hardly successfully communicate with each other. They believe in different reasons for social problem patterns, and their values are as different as the believed-in reasons are.

Values, I think, are strategies of two kinds: Strategies to solve problems, and strategies to avoid problems, the problem pattern´s effects.

These strategies mostly tackle the believed-in reasons for the problem patterns, and these believed-in reasons are different. They are, however, not believed in without justification, respectively (though I prefer compassion, matriarchalism and human rights).

But maybe there are deeper reasons existing: Reasons behind the reasons. Reasons deriving from pure, universal logic, on which all problem patterns are based at the end. On the basis of these reasons the representatives of all beliefs might discuss with each other.

Actually, all problems, all conflicts are based on power. In my theory, power is the link between composition and classification. Composition and classification have opposite tree structures or directions of box-in-box, or direction of implication:

Classification: (Mammal (mouse)): If you have a mouse, then you have a mammal. The subset implies the superset.

Composition: (Mouse skeleton (mouse skull)): If you have a mouse skeleton, then you have a mouse skull. The superset implies the subset.

This example just was meant to show the difference between composition and classification with “implication”, and has nothing to do yet with sociology and power. Sociology is about interests, influence, autopoiesis, self-assertion of systems, and implication becomes intention.

My main interest is sociology, because our problems are mainly of social nature. But I will not treat sociology as an independent topic, but always compare it with general systems theory, biological systems, and so on. Especially the latter will play a main role: I will show, that it is especially of human interest, to keep a state or a society from evolving to something that resembles an organism.

Society and individual, comparison with the organism (17/11/28)

The relations between a society and its individuals are interpretable as those between a society´s composition and the classification of its individuals. We must see, however, that in between a society and the individuals there are middle-systems, such as the institutions.

An organism mostly contains organs. Only about the lowest developed organisms, the prokaryotes (e.g. bacteria) you can hardly say that they have organs, because inside them the functional elements are swimming around, not contained by membrane hulls. The single-celled eukaryotes, on the other hand, have organs, called “organelles”, which are immigrated former prokaryotes (bacteria), having lost their individuality due to this integration, and so having become organs: Nucleus, mitochondria, plastides, and so on.

Multi-cellers historically are a composition from eukaryotic single-cellers, which, due to this compositional process, also have lost their individuality, their organism-character, and have become something like organs.

Organs are composed both spatially and functionally: They have spatial boundaries, and have limited function. Redundancy exists, apart from e.g. the two kidneys, especially with the cells (if you want to define them as organs). But cells too, except the few stem cells, are functionally specialized, so are functionally composed.

Now, by regarding biology, we may suspect: An organism-like composition from organs has for consequence, that merely the highest supersystem has got individuality. The subsystems are just organs, stripped of their individuality, serving the supersystem.

Those, who advocate a smart internet, or even a “singularity”, should stop to think: There can only be one being “smart” and an individual. In an excessive dataism, this would be the net. The humans first would be infantilized, then lose their individuality completely, and become mute servants, organs (with a limited function and a limited space, the latter being a virtual space in this case). So they would cease being organisms. Does anybody want that?

Authoritarian social systems, too, pursue this similarity with the organism: Followers of rigid kind of ruling speak of “volkskoerper” (This is a german word, meaning something like "population body", though "Volk" does not mean exactly "population" or "people", that would be "Bevoelkerung". "Volk" has a tribalist, ethnicist connotation). Do these folks want to give up their individuality? I would not care, but they should not be allowed to demand the same for decent people.

So, biological organs are, as said, composed both functionally and spatially. Traditionally, in a society, functional elements are also bound to certain places: Palace, town hall, offices, market places, and so on. It might seem that with digitalization, this spatial composition might dissolve: You can carry your notebook and your smartphone everywhere with you. But is it really so, that places play a smaller role?

I think, quite the contrary, only there is a shift from real space towards virtual space. Everybody who knows just a bit about computers, knows, that there is always the talk of “addresses”, and also knows the term “chat room”. The virtual space is much more effectively designable than the real one. I think that due to the digitalization of society, its functional elements become more organ-like, and society becomes more organism-like.

Society and individual, relations table (17/12/4)

Please copy the relations table now:

((17/12/6) A relation, more exactly: A relation class, is a combination of three boxes: One from the left column, one from the middle one, and one from the right column. Here the direction matters: You may either read from the left to the right, or the other way. With each reading direction, you may combine any box with any other, but are only allowed to go from one box horizontically or upwards to the next, never go downwards.)

On the left side you see the society´s organization, that is how the social system is composed. The right side (classification) is that, what concerns you personally: What are the ideas and realities you are due to, how far can you determine yourself your life in society? I repeat:

The relations between a society and its individuals are interpretable as those between a society´s composition and the classification of its individuals. We must see, however, that in between a society and the individuals there are middle-systems, such as the institutions.

Let us start with the functional composition (1/3). Which relations are going out from it? A relation is, like a sign class, a composition of classes. A rhematic indexical legisign could be written like ((1/3).(2/2).(3/1)). The obliques mean classification, the dots composition. Signs are actual events, but relations are event possibilities. It is possible, that composition, with the means of power, changes the classification, but it is also possible, that classification, using power, changes the composition.

Because of this, the composition of a relation, other than the composition of a sign, has one of two directions respectively. So I will replace the dot with an arrowhead (>). Now back to the functional composition of a society:

From it (1/3), 6 relations are going out. The political structure, that is the society´s functional assembly, organization (1/3), manipulates our autonomy ((1/3)>(2/3)>(3/3)), our reality ((1/3)>(2/3)>(3/2)), and our ideas ((1/3)>(2/3)>(3/1)). It imposes force on our reality ((1/3)>(2/2)>(3/2)), and on our ideas ((1/3)>(2/2)>(3/1)). It further influences our ideas ((1/3)>(2/1)>(3/1)).

How can we now, vice versa, design the political structure? Here there merely is one relation: ((3/3)>(2/3)>(1/3)). We can, autonomously- autopoietically, classify ourselves (self-classification) in a way, so we can manipulate the functional composition of the society.

In a democracy, this may happen through different channels: Press, other media, initiatives, associations, elections. Elections, of course, require, that the electing person´s autonomy is not damaged. But the manipulation of autonomy by the functional composition is a damage, as autonomy means doing something because you want to do it. This will must have its foundation in the thing itself, must be intrinsically motivated. It must harmonize with insights coming from a personality not manipulated, full of integrity, and its attitudes.

“Not manipulated personality” neither means “not influenced”, nor “free from being forced”. It means for a human to think first, and then form an opinion. Regarding the term “autonomy”, I recommend, besides of course Kant, the book by Lawrence Kohlberg: “Philosophy of moral development”. “Autopoiesis”, a term by Maturana and Valera, in this context means, that the human designs him/herself as a political entity.

How can this systems theory now serve to counsel politicians? (everybody being one). From the relations just portrayed, we can first of all draw a clear statement: From a humanist position, the functional composition of a society is bad. So it is in the interest of humans, to support anything that hinders a functional composition. Functional composition, again, means: A system´s function consists of the functions of subsystems, which again consist of the functions of subsystems, and so on.

In democracies, there already are a lot of such values and rules limiting a functional composition, making sure, that society´s subsystems do not work together: Free press, free religion, freedom of opinion, separation of powers.

However, concerning relations between state and economy, there were and are great insecurities: Should state and economy be strictly separated (neoliberalism), or should they be one (state communism, state monopoly capitalism)?

To this question, this systems theory delivers a clear answer: Neither- nor. State and economy should not work together, but they may and should work against each other. So, for example: Free market economy is good, in principle, subsidy for companies are bad, but social subsidy for people who have fallen out of the economy system is good, regulation of economy by the state is good, lobbyism, corruption, mafia, spoils system are bad, state socialism is bad, political socialism as basis- democracy is good, as it controls, i.e. hinders, the institutions´ functional momentum, and so on.

So, the systems theory based on Charles Sanders Peirce is a valuable tool to design social systems. You no longer have to test utopies by the try- and- error- method, with millions of human victims, to achieve social progress. You neither have to conservatively stick to traditions, following the motto “never change a running system”. Now it is possible to put political action on a scientific, purely logical basis, which also immunizes against being accused of ideology or of being bourgeois. But not so fast: First discuss and test the theory.